Am 24.03.2022 wird der Regionalrat der Bezirksregierung Düsseldorf über die Pläne zur Einrichtung eines Gewerbegebietes in Monheim an der Grenze zu Hitdorf entscheiden. Der Regionalrat wird damit nicht nur über die Umsetzung der Pläne der Stadt Monheim entscheiden, sondern auch über die Zukunft der Landschaft in diesem zentralen Landschaftsgebietes. Nachdem die CDU bereits im vergangenen Jahr die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen hatte eine Eingabe bei der Bezirksregierung zu machen, haben sich auch der Rat der Stadt Leverkusen und der Regionalrat der Bezirksregierung Köln eindeutig gegen das Gewerbegebiet ausgesprochen. In ihrer Evaluation der Eingaben stimmt die Bezirksregierung den angeführten Argumenten zu. Auch die Bezirksregierung spricht von „erhebliche Umweltauswirkungen“. Daher empfiehlt die Bezirksregierung die Auswirkungen auf das Leverkusener Stadtgebiet im weiteren Planungsverlauf stärker zu berücksichtigen. „Die Eingaben der Bürgerinnen und Bürger haben Wirkung gezeigt. ‚Die zurückhaltende Reaktion der Bezirksregierung ist ernüchternd. Doch nichts tun ist die schlechteste aller Alternativen.“, so bewertet der hitdorfer CDU Vorsitzende die Situation.
„Es geht nicht darum prinzipiell Gewerbe zu verhindern. Vielmehr verfügt die Stadt Monheim bereits über entsprechende Gewerbeflächen die allerdings noch nicht entwickelt sind. Ich erwarte von Herrn Bürgermeister Zimmermann, dass er Verantwortung zeigt und seine Versprechen zum Umwelt und Klimaschutz endlich ernsthaft umsetzt“, kommentiert der Hitdorfer CDU Vorsitzender der sich in einem Schreiben persönlich an den Monheimer Bürgermeister gewendet hatte.
„Eine Genehmigung der Regionalplanänderung stellt nicht nur eine Absage gegenüber dem bürgerschaftlichen Engagement und den Beschlüssen der Stadt Leverkusen dar. Vielmehr widerspräche sie auch den eigenen Erkenntnisse der Bezirksregierung Düsseldorf. Dies würde zu einem erheblichen Glaubwürdigkeitsverlust führen.“, so Kraski. Dabei geht es nicht darum der Stadt Monheim ihr legitimes Interesse, die eigenen Kapazitäten best möglich zu nutzen, abzusprechen. Dennoch stelle die Einrichtung dieses Gewerbegebietes einen unnötigen und gravierenden Eingriff in die Umwelt dar, dessen Konsequenzen und Belastungen, wie etwa die des steigende Verkehrs, aktiv auf das Leverkusener Stadtgebiet umgelegt werden würden. Das die Stadt Monheim nicht zunächst ihre bereits vorhandenen Flächen entwickelt bevor sie eine Änderung des Regionalplanes anstrebt ist nicht nachvollziehbar. „Es geht darum Projekte innovativ umzusetzen um den Herausforderungen einer modernen Regionalplanung gerecht zu werden.“, so Kraski weiter.
Kommentare
Kommentar veröffentlichen