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04.03.2022 - Offener Brief an die Bezirksregierung







Sehr geehrte Damen und Herren, 

am 24.03.2022 entscheidet der Regionalrat des Regierungsbezirkes Düsseldorf über die von 

der Stadt Monheim angestrebte Änderung des Regionalplanes Düsseldorf. Die Vorlage 

empfiehlt eine positive Entscheidung. Damit wird auch die Einrichtung eines Gewerbegebietes 

auf dem Gebiet der Stadt Monheim ermöglicht. Gemeinsam als Gesellschaft stehen wir vor 

großen Herausforderungen. Herausforderungen die eine nachhaltige Klimaschutz- und 

Regionalpolitik verlangen. Der Entscheidungsprozess und ein mögliches positives Votum für 

das Gewerbegebiet sind mit einer innovativen und authentischen Klima- und Umweltpolitik 

nicht vereinbar. 

Im Rahmen des Beteiligungsprozesses haben zahlreiche Bürgerinnen und Bürger eine Eingabe 

eingereicht. Teilweise wurden die Anmerkungen berücksichtigt. Jedoch ist der Umfang der 

Berücksichtigung dieser wichtigen Anregungen keinesfalls zufriedenstellend. Mir ist bewusst, 

dass die Stadt Leverkusen und der Regionalbezirk Köln nicht in ihren Evaluationsbereich fallen. 

Doch Regionalpolitik bedeutet auch über die Grenzen des eigenen Regierungsbezirkes 

hinauszuschauen. Die Pläne der Stadt Monheim werden in Zukunft zu erheblichen 

Mehrbelastungen für die Umwelt, den Verkehr und das Trinkwasser im Stadtgebiet 

Leverkusen führen. Mehrbelastungen, die in ihren eigenen Gutachten angeführt wurden und 

mit einer positiven Entscheidung marginalisiert werden. Die Gutachten der Bezirksregierung 

Düsseldorf lassen eine positive Entscheidung nicht zu.

Als Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen brauchen wir Gewerbe. Die Wirtschaft ist 

wichtig, um unsere Arbeitsplätze und die Innovationskraft unseres Landes zu erhalten. Doch 

eine Entscheidung für das Gewerbegebiet widerspricht den eigenen Fakten der 

Bezirksregierung, und steht somit einer zukunftsorientierten Standortpolitik entgegen. 


Ich wende mich heute in diesem formlosen Schreiben an Sie und an die Öffentlichkeit, um 

deutlich zu machen, dass wir als Hitdorfer und als Stadt Leverkusen den Dialog wollen. Doch 

müssen unsere Argumente und Sorgen ernstgenommen werden. Lassen Sie uns daher 

gemeinsam an einer nachhaltigen Regionalplanung arbeiten und somit die Zukunft unserer 

Heimat gestalten. 

Ich bitte Sie nicht nur die Haltung der Stadt Leverkusen, des Regionalrates Köln und der 

zahlreichen Nachbarn zu berücksichtigen, sondern auch ihre eigenen Gutachten und die sich 

daraus ergebenen Fakten ernst zu nehmen. Daher bitte ich alle Verantwortlichen, sich am 

24.03.2022 für eine innovative Regionalpolitik und gegen das Gewerbegebiet zu entscheiden. 

Mit freundlichen Grüßen

Joshua P.V. Kraski

Vorsitzender CDU Hitdorf

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