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10:30 Uhr - CDU Hitdorf fordert gemeinsamen Koordinierungsrat

 








Nicht nur bei dem Gewerbegebiet, welches die Stadt Monheim derzeit an der Grenze zu Leverkusen plant, geht es um grundsätzliche Fragen. Wie kann es gelingen mehr Klimaschutz über Stadtgrenzen hinweg zu gestalten? Wie gelingt es mehr Verkehrsentlastung zu schaffen? „All dies sind Fragen, die auch über die Grenzen der Bezirksregierung hinausreichen und oftmals beide Seiten tangieren. Daher braucht es ein Format in dem sich die Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen, Regierungsbezirke und aus der Gesellschaft über diese grundsätzlichen Fragen abstimmen können“, so Kraski. Dieser schlägt daher einen informellen Koordinierungsrat vor. In diesem sollen Kontroversen, die beide Regierungsbezirke tangieren ausdiskutiert und gemeinsam besprochen werden. 

„Die Debatte um das Gewerbegebiet zeigt, dass es nicht um die Kontroverse wegen der Kontroverse willens gehen darf. Vielmehr brauchen wir konstruktive Lösungen. Dazu müssen wir innovativere Gesprächsräume schaffen.“, so der CDU-Vorsitzende zu seinem Vorschlag. Sei es die Gestaltung einer innovativen Regionalpolitik oder auch konkrete Kontroversen, so bräuchte es informellere Möglichkeiten gegenseitig Verständnis für die jeweilige andere Seite zu schaffen. In Bezug auf das Gewerbegebiet bedeutet dies: „Rechtlich liegt die Entscheidung bezüglich des Gewerbegebietes bei der Bezirksregierung Düsseldorf. Ich glaube fest daran, dass Gespräche und ein gegenseitiger Austausch jedoch dazu führen könnten, eine innovative Lösung für die gesamte Region zu entwickeln“, so Kraski.

 

Daher hatte die CDU Hitdorf bereits vor der Stadt Leverkusen das Gespräch mit der Stadt Monheim gesucht. „Wir wollen nicht nach dem Prinzip verfahren wieder einen Arbeitskreis mehr zu bilden. Aber wir brauchen mehr Dialog, denn die großen Herausforderungen unserer Zeit lassen sich nur gemeinsam lösen.“, kommentiert Kraski mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen rund um die Auseinandersetzung zwischen der Stadt Monheim und der Stadt Leverkusen bezüglich des auf Monheimer Seite geplanten Gewerbegebietes. Dennoch sei auch klar, dass dies nicht ohne die Unterstützung der Stadt Leverkusen möglich ist. „Ich freue mich sehr, dass in den letzten Tagen auch die Leverkusener Verwaltungsspitze ihre Unterstützung für einen solch konstruktiven Kurs in Sachen Gewerbegebiet signalisiert hat. Nun liegt es jedoch auch an der Verwaltungsspitzen entsprechende Lösungen anzugehen und endlich aktiv zu werden. Dazu gehört für mich auch die Beschlusslage des Rates der Stadt Leverkusen und des Regionalrates Köln authentisch umzusetzen. “, schließt Kraski ab. 

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